Von Hummern und Hipstern

Chefs Talk mit Thomas Martin und Dirk Luther

Die Trendwende in der Spitzengastronomie und die Hintergründe dafür sind Themen, die die Sterneköche Dirk Luther („Meierei Dirk Luther“ im Vitalhotel Alter Meierhof, Glücksburg) und Thomas Martin (Jacobs Restaurant, Hamburg) täglich beschäftigen. Einen Einblick in ihre Gedankenwelt bieten die beiden Küchenchefs beim „Chefs Talk“, der am 13. Juli um 12.00 Uhr im CARLS an der Elbphilharmonie stattfindet. Moderiert wird das Gespräch der beiden Köche von Gabriele Heins, ihres Zeichens stellvertretende Chefredakteurin beim „Feinschmecker“. Das beste: Sie können dabei sein und sich eifrig an der Diskussion beteiligen.

Chefs Talk mit Thomas Martin und Dirk Luther
Thomas Martin (links) und Dirk Luther (rechts) kennen sich seit Jahren.

Was machte die Gäste früher glücklich – und woran orientierten sich die Köche? Und was wird zukünftig gefragt sein? Wie haben sich die Essgewohnheiten der Gäste verändert – welche Ernährungsstile müssen stärker berücksichtigt werden? Und was erwartet der Gast heute von einem Abend in einem Sternerestaurant?

Viele spannende Themen, die die Komplexität des Themas Gourmetküche und die Anforderungen, denen sich die Köche täglich stellen müssen, beleuchten.
Seien Sie dabei, wenn zwei Meister ihres Faches in den Räumen des Salon Privé im CARLS an der Elbphilharmonie miteinander diskutieren. Im Anschluss servieren wir Ihnen drei Gänge flying aus der CARLS Küche.

Von Hummern und Hipstern im CARLS an der Elbphilharmonie
Mittwoch, 13. Juli 2016, 12 Uhr
Preis pro Person € 58
Reservierung unter 040/822 55-407 oder events@hotel-jacob.de

Torsten Junker: Sommelier des Jahres

Große Freude im Hotel Louis C. Jacob: Am vergangenen Montag, den 5. Oktober wurde der Chef-Sommelier Torsten Junker zum „Sommelier des Jahres“ seitens der Sommelier-Union Deutschland e.V. ernannt. Er setzte sich im Grandhotel Schloss Bensberg während eines spannenden Wettbewerbs gegen drei Konkurrenten und zwei Konkurrentinnen durch.

Torsten Junker: Sommelier des Jahres
Torsten Junker aus dem Louis C. Jacob ist Sommelier des Jahres (Copyright Ralf Kilian)

„Der Sieg war für mich eine Riesenüberraschung“, sagte Torsten Junker nach der Preisverleihung. „Denn die Aufgaben waren richtig schwer heute. Besonders das Cocktailmixen und die Theorieprüfung hatten es in sich.” Die Kandidaten mussten in dem Wettbewerb unter anderem ein viergängiges Menü mit Getränken begleiten. Die Endrunde mit den letzten drei Finalisten fand dann vor Publikum statt. Rund 150 Besucher konnten die Sommeliers dabei beobachten, wie sie mit Laktose intoleranten Gästen umgehen, die aber gerne eine Käseplatte mit Rotwein hätten. Oder ob die Kandidaten unter dem Wettbewerbsdruck merken, dass eines der Champagnergläser mit Lippenstift verunreinigt ist.

Höhepunkt für das Publikum aber war zweifelsohne die Blindprobe. Die drei Sommeliers bekamen ein Glas Wein, mussten ihn unter Zeitdruck beschreiben und erkennen, um was für einen es sich handelt. Doch damit nicht genug: Um die Spannung zu erhöhen, hatten die Gäste denselben Wein im Glas und rieten fleißig mit.

Torsten Junker ist seit Januar 2015 Chef-Sommelier im Louis C. Jacob. Der gebürtige Prümer (Westeifel) erhielt bereits im April 2014 den Titel „Bester Sommelier Deutschlands unter 35 Jahren“ von der Chaîne des Rôtisseurs. Auch der Geschäftsführende Direktor Jost Deitmar ist erfreut über den Erfolg des 29-jährigen: „Wie schön, dass der Preis in der Familie bleibt und Torsten Junker seinem Vorgänger nicht nur auf dem Posten des Chef-Sommeliers im Jacob, sondern auch in diesem Wettbewerb folgt.“ Das nächste Weinereignis im „Jacob“ steht schon vor der Tür. Am 15. November 2015 findet zum neunten Male die Big Bottle Party statt, die von Torsten Junker und seinem Team organisiert wird.

„Hamburgs Azubi des Jahres“

Jacob-Azubine Franziska Engels unter den Finalisten

Ganz schön aufregend waren die vergangenen Wochen für Jacob-Azubine Franziska Engels. Sie hatte sich im Juli für den Wettbewerb „Hamburgs Azubi des Jahres“ beworben und überzeugte prompt mit ihren Unterlagen und dem Empfehlungsschreiben.

Hamburgs Azubi des Jahres
Immer ein strahlendes Lächeln auf den Lippen – Jacob Azubine Franziska Engels

Somit ging es für sie in die nächste Runde des von der Handelskammer und der Handwerkskammer zusammen mit “Bild Hamburg” und dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung durchgeführten Wettbewerbs. Beim Contest der 20 Finalisten am 18. August musste sich die angehende Hotelfachfrau sechs unterschiedlichen Prüfungen stellen und zeigen, was in ihr steckt. Die Vielfalt der Aufgaben an diesem Tag reichte von Schulwissen, Selbstvorstellung, Interview mit Stargast Nova Meierhenrich über einen Geschicklichkeitstest, das Verfassen eines Essays bis hin zur Abfrage von Hamburg-Wissen.

Ganz schön kniffelig waren die Aufgaben zum Teil, fand Franziska Engels im Nachhinein. Im Vorfeld mussten die Finalisten ein Handyvideo drehen, das als siebte Prüfung in die Bewertung mit einfloss. Der Kandidat mit der höchsten Punktezahl aus allen Bereichen wird “Hamburgs Azubi des Jahres”.

Am 15. September 2015 findet dann die große Gala in der Handelskammer statt, bei der die Gewinner verkündet werden. Hamburgs Azubi des Jahres erhält einen gläsernen Preis und 1.000 Euro, der Zweitplatzierte 500 Euro und der Drittplatzierte 250 Euro. Im Jacob werden alle 186 Daumen ganz fleißig für Franziska Engels gedrückt!

Eine rauschende Sommerparty im Jacob

Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass es in Hamburg viel regnen soll. Echte Hamburger und Liebhaber der Stadt wissen aber, dass die durchschnittliche Jahresregenmenge mit knapp 970 Litern pro Jahr und Quadratmeter in München höher ausfällt als in Hamburg mit 770 Litern. Glücklicherweise präsentierte sich Hamburg am 21. August auch von seiner schönen sonnigen Seite, als im Louis C. Jacob die erste Sommerparty auf der berühmten Lindenterrasse stattfand.

Sommerparty auf der berühmten Lindenterrasse
Ein Abend wie gemacht für unsere Sommerparty

Verantwortlich für die Planung und operative Umsetzung der Sommerparty im Jacob zeichnete Katharina Gutbrod. Sie ist seit vier Jahren Marketing- und Event-Managerin in der Jacob Familie und somit gemeinsam mit Ylva Neumann für die stetig zunehmenden Events zuständig. Während Marketingleiterin Neumann sich vorrangig um die Konzeption und Publikation der Events kümmert, sorgt Katharina Gutbrod dafür, dass dann während der Veranstaltungen alles gut abläuft und die Gäste gut betreut sind.

Und so war auch die Sommerparty eine Herzensangelegenheit für die 28-jährige gebürtige Stuttgarterin. Im Vorwege machte sich Katharina Gutbrod Gedanken um den idealen Ablauf, die passende Dekoration und das perfekte Konzept für die erste Veranstaltung dieser Art im Jacob.

Mit viel Manpower und Herzblut wurde dann am 21. August die Terrasse mit Sitzmöglichkeiten aufgestockt, die Tanzfläche wurde illuminiert und in den Lindenbäumen wurden viele farbige Lampions aufgehängt. Als um 20 Uhr die ersten Gäste eintrafen, wurde schnell klar, dass es eine Sommerparty aus dem Bilderbuch werden würde.

Serviert wurde zunächst Flying Food aus Thomas Martins Gourmetwerkstatt und natürlich durfte auch ein Grillstand nicht fehlen. Bei den Getränken wurden erfrischende Cocktails und gute Weine kredenzt, um den Sommerdurst zu stillen. Getränkestände von Gin Sul, Balthazar und Paloma rundeten das Angebot ab. Bei guter Livemusik von der Band Nightline mit ihrem charismatischen Sänger Melvin Edmondson wurde bis spät in die Nacht unter dem Dach der Linden beschwingt getanzt. Auch Katharina Gutbrod war zufrieden mit dem Verlauf des Abends und plant in Gedanken schon die Sommerparty 2016 – natürlich wieder bei strahlendem Sonnenschein.

Ilir Spaqaj – die gute Seele des CARLS Bistro

Lebhaft und ungezwungen geht es zu, schon am Mittag strömen die Gäste in das charmante Bistro im CARLS an der Elbphilharmonie. Leckere Kleinigkeiten wie Quiches, Elsässer Flammkuchen, herzhafte, Tartines oder knackige Salate kommen in dem beliebten Hafencity-Treffpunkt zur Freude der vielen hungrigen Besucher rasch auf den Tisch.

CARLS Bistro Leiter Ilir Spaqaj
CARLS Bistro Leiter Ilir Spaqaj

Ein Mann behält trotz des Trubels stets den Überblick: Ilir Spaqaj, Chef im Bistro CARLS. Er hat immer ein offenes Ohr für seine Gäste, nimmt sich viel Zeit für sie. Ein Gastgeber aus Leidenschaft und ein echtes Kind der Jacob-Familie, seit er seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Louis C. Jacob absolviert hat.

Seit anderthalb Jahren leitet er das CARLS Bistro, in dem bis in den späten Abend leckere französische Speisen serviert werden. Seine Aufmerksamkeit schätzen besonders die vielen Stammgäste, die hier abends gern auf ein Glas Wein hereinschauen und sich zudem mit feinen französischen Spezialitäten für zuhause eindecken.

Wenn auch Sie dem CARLS Bistro einen Besuch abstatten möchten, finden Sie nähere Informationen hier: www.carls-brasserie.de

Welcome to Hamburg!

Die Hotellerie öffnet Grenzen und führt Menschen manchmal an zuvor unbekannte Orte. Wir möchten Ihnen hier drei Mitarbeiter im Louis C. Jacob vorstellen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind und in Hamburg ihre derzeitige Heimat gefunden haben.

Welcome to Hamburg!
Carmen Meyer, Melina Georgouli und Frederick Emden arbeiten in der Jacob Familie.

Carmen Meyer aus Südafrika

In 14.561 Kilometern Entfernung zum Louis C. Jacob wurde Carmen Meyer am 28. März 1991 in Pietermaritzburg in der Nähe von Durban, Südafrika, geboren. Dass Sie einmal Ihre Hotelfachausbildung an der Hamburger Elbchaussee absolvieren würde, ahnte wohl damals noch niemand. Carmen Meyers Familie ist deutschstämmig, aber beide Elternteile wurden bereits in Südafrika geboren, da ihre Großeltern aus Deutschland ausgewandert waren.

Die heute 23-jährige wuchs in Südafrika in einem deutschen Dorf auf und ging auf eine deutsche Schule. Ihr Vater arbeitet dort als Farmer, ihre Mutter hat ein Einrichtungsgeschäft. „Ich wollte nach der Schule etwas Neues erleben und habe mich bewusst gegen ein Studium in Südafrika entschieden. Ich war einfach gespannt auf das Land, in dem meine Großeltern aufgewachsen sind.“ Von der DEHOGA Hamburg wurden ihr sechs Hotels empfohlen und die Entscheidung fiel schnell auf das Jacob. Mittlerweile ist Frau Meyer nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung Hausdamenassistentin im Jacob und findet dennoch immer noch einige deutsche Angewohnheiten etwas seltsam: „In Südafrika ist Spinat beim Volksstamm der Zulu eine Hauptspeise. Dass die Deutschen Spinat beispielsweise mit Spiegelei zusammen essen, fand ich zu Beginn doch etwas merkwürdig. Auch die Tatsache, dass man im Bus klingeln muss, damit dieser an der Haltestelle anhält, war für mich gewöhnungsbedürftig.“

In Südafrika fahren deutlich weniger Busse und diese halten an jeder Haltestelle. Carmen Meyer vermisst in Deutschland die offene Art der Südafrikaner: „Die Deutschen sind sehr höflich und zurückhaltend. In Südafrika wird man sofort angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.“

Frederick Emden aus Chile

Der 1989 in Santiago de Chile geborene Frederick Emden hat eine spannende Familiengeschichte aufzuweisen: Sein Urgroßvater war Max James Emden, der Sprössling einer seit dem 18. Jahrhundert in Hamburg ansässigen Kaufmannsfamilie. Mit seinen zahlreichen Kaufhäusern auf dem Kontinent (wie beispielsweise dem KaDeWe in Berlin) zählte Max Emden nach dem Ersten Weltkrieg zu den wohlhabendsten Hanseaten. Der Kunstsammler und Kaufmann flüchtete auf Grund seiner jüdischen Herkunft und seiner Enteignung im Zweiten Weltkrieg auf die Brissago Inseln im Lago Maggiore und erlag dort 1940 einem Herzinfarkt. Sein 1911 in Hamburg geborener Sohn Hans-Erich Emden floh nach Chile, um sich in Südamerika ein neues Leben aufzubauen. Dort lebt heute noch Hans-Erichs Sohn Juan Carlos Emden – der Vater des Jacob-Azubis Frederick Emden. Der 25-jährige wurde spanisch erzogen, zu Hause wurden aber auch Deutsch und Französisch gesprochen und er besuchte die Schweizer Schule. Nach einem kurzen Studienausflug in die Welt der Politikwissenschaft ließ sich Frederick Emden von seinem Schwager für die Hotelfachausbildung begeistern. Seine Schwester lebt in Hamburg und so arbeitete er für ein halbes Jahr als Aushilfe im Jacob, bevor er hier seine Ausbildung begann.

Frederick Emden mag die deutsche Küche, aber er vermisst die südamerikanische Sonne und seine Familie. Einmal im Jahr fliegt er in die alte Heimat, seine Eltern kommen ihn und seine Schwester von Zeit zu Zeit in Norddeutschland besuchen.

Melina Georgouli aus Griechenland

In Melina Georgoulis Brust schlagen zwei Herzen: Ihre Mutter ist Deutsche und so wurde die 20-jährige auch in Berlin geboren. Ihr Vater ist Grieche und in seinem Heimatland verbrachte sie einen Großteil ihres bisherigen Lebens.

Ihre Eltern lernten sich beim Studium in Stuttgart kennen und 1994 erblickte Melina das Licht der Welt. Der Arbeit wegen musste ihr Vater kurz darauf nach Griechenland zurück und ihre Mutter folgte ihm wenig später. In der Stadt Ionnina, die eine Dreiviertelstunde vom Meer entfernt im Nordwesten Griechenlands liegt, wuchs Melina Georgouli auf und ging in die griechische Schule. Mit ihrer Mutter sprechen sie und ihr jüngerer Bruder deutsch, mit dem Rest der Familie griechisch.

Nach dem Abitur war Frau Georgouli für ein Jahr in Neuseeland mit dem Programm Work & Travel unterwegs, um ihr Englisch zu verbessern. Schon als kleines Mädchen wusste sie, dass sie in Deutschland studieren möchte und so auch die Heimat ihrer Mutter näher kennen zu lernen. Die Mutter riet ihr zu einer Hotelfachausbildung, die Freunde empfohlen das Jacob und so startete im Februar 2014 ihre Ausbildung.

In Deutschland vermisst sie die griechische Sonne und die Herzlichkeit und Lockerheit ihres Heimatlandes. „Hier ist alles sehr korrekt und verlässlich – das hat sicherlich seine Vorteile. Aber manchmal fehlt mir das griechische Chaos schon ein bisschen“, schmunzelt die angehende Hotelfachfrau. „Auch der ironische Humor der Deutschen ist nicht immer auf Anhieb einfach zu verstehen – ich mache hier aber Fortschritte.“

„Klassiker des Jahres 2014“ für Thomas Martin

Große Freude über eine besondere Auszeichnung für unseren Küchenchef Thomas Martin. Der bekannte Restaurantkritiker Jürgen Dollase hat unseren langjährigen Chef de Cuisine in der Frankfurter Allgemeinen als „Klassiker des Jahres 2014“ ausgezeichnet.

Thomas Martin aus dem Jacobs Restaurant ist bekannt für seine Präzision.

Die Begründung:

„Zum zweiten Mal ehren wir einen Koch für klassische Küche, und das nicht etwa wegen konservativer Anwandlungen, sondern wegen der Begeisterung für einen Bereich des kulinarischen Spektrums, der unbedingt weiter gepflegt werden muss. Thomas Martin hat gezeigt, dass er zur kleinen Zahl deutscher Köche gehört, die in diesem Fach exzellente Fähigkeiten besitzen und vor allem ein bestechend substantielles Geschmacksbild produzieren können. Peter Wehlauer, Lothar Eiermann, Eckart Witzigmann und Dieter Kaufmann waren seine Lehrer; Martin ist nicht nur ihr Schüler, sondern ein würdiger Nachfolger. Sein „Steinbutt mit beurre blanc“ oder seine Schmorgerichte haben längst internationales Niveau. Junge Köche tun gut daran, hier einen Blick auf Geschmacksbilder zu werfen, die zu den Grundlagen wie zu den Höhepunkten der Kochkunst zählen.“ (Frankfurter Allgemeines Zeitung, 23. November 2014)

Diese Auszeichnung haben wir zum Anlass genommen, um unseren Gästen ein Menü mit Thomas Martins größten Klassikern zu präsentieren. Sie können das Menü in Jacobs Restaurant bestellen:

TERRINE VON DER GÄNSELEBER

Sauternes Gelee, Altländer Apfel, Brioche

SAMTSUPPE VOM HUMMER

Champagner

BRETONISCHE MAKRELE EN ESCABECHE

Tomate, Artischocke, Tarte Pissaladière

NORDSEE-STEINBUTTFILET

Beurre Blanc, Mairübchen

GESCHMORTE OCHSENSCHULTER

Rotweinjus

Möhrchen, Zwiebeln, Kartoffelschaum

ARAGUANI SCHOKOLADE

Erdnuss, Meersalz, Karamell

Interview mit Ole Trautner, Chef de Partie in Jacobs Restaurant und Teilnehmer bei „The Taste“

Normalerweise ist Ole Trautner in der Küche des Louis C. Jacob anzutreffen, wo er seit 2014 als Chef de Partie tätig ist. Zurzeit hat sein Leben aber eine noch spannendere Wendung genommen: Seit Anfang Oktober ist er in der SAT.1 Kochshow „The Taste“ zu sehen. Hier muss er seine Gerichte auf kleinen Löffeln anrichten, die er der Jury, bestehend aus Frank Rosin, Lea Linster, Alexander Herrmann und Tim Mälzer, präsentieren muss.

Ole Trautner ist voller Herzblut bei „The Taste“ dabei

Mit Spannung verfolgen die Jacob Kollegen und auch sehr viele Gäste Ole Trautners Weg durch die Sendungen. Im Team von Tim Mälzer muss der 24-jährige immer wieder überzeugen und sich der harten Konkurrenz stellen.

Herr Trautner, wie sind Sie zu „The Taste“ gekommen?
Eigentlich war das die Idee meiner Kollegen. Ich habe viel Spaß am Kochen und rede sehr viel dabei – da lag die Fernsehlösung nahe. Und so habe ich mich bei „The Taste“ beworben.

Wie ist es denn, wenn man als ausgelernter Koch und Chef de Partie gegen Hobbyköche antritt?
Ehrlich gesagt, ist das ganz schön spannend. Kochen ist ein Thema, das man mit Leidenschaft angehen muss und da ist es eigentlich egal, ob man Zuhause oder im Betrieb am Herd steht. Das Niveau bei The Taste ist auf alle Fälle sehr hoch und wirklich anspruchsvoll.

Die Gerichte müssen bei „The Taste“ auf kleinen Löffeln angerichtet werden – das ist das Prinzip der Show. War das eine große Umstellung für Sie?
Das ist schon schwierig. In der Küche von Jacobs Restaurant arbeiten wir mit bis zu 25 unterschiedlichen Komponenten auf einem Teller. Da ist ja deutlich mehr Spielfläche als auf einem kleinen Löffel. Die Juroren erwarten, dass wir eine Geschmacksexplosion auf dem Löffel kreieren. Da musste ich wirklich einen Lernprozess durchlaufen.

Was nehmen Sie mit aus der Show?
Ich hatte eine unheimlich tolle und spannende Zeit. Man lernt jede Menge von den Juroren und kann super neue Kontakte knüpfen. Vielleicht war das ja nicht meine letzte Kochshow.

Sie stammen ja ursprünglich aus Göppingen in Baden-Württemberg – was hat Sie nach Hamburg an die Elbchaussee verschlagen?
Nach meiner Ausbildung bei Rolf Straubinger im Burgrestaurant auf Staufeneck wollte ich meinen Horizont erweitern. Ich denke, es ist nach der Ausbildung immer gut, wenn man neue Eindrücke bekommt und eine andere Art des Kochens kennen lernt.

Sicherlich sind Sie auch Vorbild für viele Jugendliche, die „The Taste“ verfolgen. Was geben Sie jemandem mit auf den Weg, der sich für die Kochausbildung interessiert?
Man sollte sich schon darüber im Klaren sein, dass man als Koch hart arbeiten muss. Und das häufig zu Zeiten, zu denen alle anderen frei haben. Andererseits ist Koch ein toller Beruf, bei dem man sehr kreativ sein kann. Auf alle Fälle sollte man vorab Praktika machen, um zu schauen, ob der Beruf für einen passt.

Carolin Thompson ist wieder an Bord!

Raus in die Welt und wieder zurück – und endlich wieder daheim. Mehr als ein Jahrzehnt ist es her, seit Carolin Thompson bei uns ihre Ausbildung absolvierte. Nun folgt sie nach etlichen Karrierestationen als Bar-Managerin auf Mario Stechert.

Bar-Managerin Carolin Thompson
Bar-Managerin Carolin Thompson freut sich auf neue Herausforderungen

Sie freut sich riesig auf ihren neuen Arbeitsplatz: „Die Jacob Bar gibt mir die Freiheit, immer neue Dinge auszuprobieren sowie gemeinsam mit den Gästen Eigenkreationen zu entwickeln. Gerade zu Events möchte ich die Karte immer kreativ gestalten“, erklärt die gebürtige Hamburgerin, deren Spezialität „Twisted Classics“ sind – also Standards, die durch einen neuen Dreh überraschen. Auch für Whiskey-Freunde gibt es jetzt etwas ganz Spezielles. Unter dem Motto „Glenfiddich & Friends“ hat sich unsere Bar einem Zirkel von exklusiven Bars angeschlossen, die besonderen Whiskey-Raritäten eigens kreierte Cocktails widmen.

Die neue Chefin kann auf reichlich Bar-Expertise zurückgreifen. Viele namhafte Adressen finden sich in ihrer Vita. Besonders die Stationen im Ausland haben sie geprägt. Etwa die Zeit in Donald Trumps The Mar-a-Lago Club in Florida. Oder die dreieinhalb Jahre in der Bar des One Aldwych Hotels in London. Frischer Wind und viel Weltläufigkeit also in der Bar – wir sind glücklich, dass wir Carolin Thompson wieder im Schoße der Jacob-Familie begrüßen dürfen.

Carolin Thompsons Cocktail-Empfehlung für den Sommer

Scottish Summer Cherry Cup

· 4 cl mit Kirschen infusionierter Glenfiddich Whiskey

· 2 cl Zuckersirup

· 4 dash Pechauds Bitter

· 4 Stängel Minze

serviert auf Crushed Ice im Silberbecher, garniert mit einer Whiskeykirsche und einem Minzzweig

Christoph Koch übernimmt das Ruder in Jacobs Restaurant

Viele von Ihnen wissen es ja bereits. Unsere ehemalige Restaurantleiterin Jana Rakow wird sich in den nächsten Jahren voll und ganz ihrem Nachwuchs widmen. Sie erwartet im Juni Zwillinge und wird sicherlich alle Hände voll zu tun haben. Dafür wünschen wir ihr auch an dieser Stelle noch einmal alles Gute.

Christoph Koch freut sich auf seine neuen Aufgaben als Restaurantleiter

Neuer Restaurantleiter wird ihr langjähriger Stellvertreter Christoph Koch. Für die meisten von Ihnen also ein wohlbekanntes Gesicht. Im März feiert der 39-jährige sein zehnjähriges Jubiläum im Jacob und freut sich schon auf die neue Aufgabe: „Jana hat mich von Anfang an in alle Bereiche sehr eingebunden und bestens vorbereitet. Wie sie, kenne ich die Wünsche und Vorlieben unserer Gäste quasi aus dem Effeff, da wir das Restaurant als Team gemeinsam über all die Jahre geleitet haben.“ Der frischgebackene Restaurantleiter, der vor seiner Zeit im Jacob im Raum Köln in Sternerestaurants wie dem Vendôme, dem La Société oder dem Gut Lärchenhof gearbeitet hat, wird in Zukunft mit seiner Stellvertreterin Lisa Eckardt ein neues Traum-Doppel bilden.

Lisa Eckardt zählt seit drei Jahren zu Jacobs Servicebrigade und hat ihr Handwerk im Dorint Sofitel am Dom, Köln gelernt. 2012 hat sie den Wettbewerb um den Preis für große Gastlichkeit von L’Art de Vivre gewonnen. Ihre hohe fachliche Kompetenz und nicht zuletzt ihre gewinnende Persönlichkeit waren dafür die besten Voraussetzungen.

Wir freuen uns, dass wir, ganz im Sinne der Jacob-Philosophie, Mitarbeiter aus den eigenen Reihen für die verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten. Damit auch weiterhin jeder Gast einen perfekten Abend hat und das Jacobs Restaurant glücklich verlässt.